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Geschäftsflughafen Essen/Mülheim - Das Konzept mit Eckpunkten

Es gibt einen Zukunftsmarkt Geschäftsreiseverkehr

Der Geschäftsreiseverkehr im Rahmen der allgemeinen Luftfahrt (also in Abgrenzung zum Linienverkehr und Touristik-Charterverkehr) expandiert. Dies gilt insbesondere nach den Ereignissen des 11. September 2001. Anfragen diverser Fluggesellschaften können in Essen/Mülheim wegen der fehlenden Instrumentierung und dem Düsenverbot nicht befriedigt werden.

Die Standortsituation ist optimal

Der Flughafen Essen/Mülheim besitzt aufgrund seiner optimalen Lage zum Ruhrgebiet, dem Bergischen Land und Teilen der Rheinschiene ein eigenständiges attraktives Geschäftsfeld. Es funktioniert unabhängig von den Flughäfen Dortmund und Düsseldorf mit jeweils eigenen Standortkonfigurationen.

Instrumentierung und Düsenflugverkehr müssen eingeführt werden

Um die Eckzahlen des Konzeptes "Geschäftsflughafen" zu erreichen, muss die aktuelle Betriebsgenehmigung des Flughafens Essen/Mülheim in zwei Punkten geändert werden:

  1. Zulassung von Instrumentenflugverkehr im Rahmen eines GPS-Stand-alone-Systems mit Einrichtung eines Luftraumes "Foxtrott"
    (bis < 14 t max. Abfluggewicht und maximal 5.400 Flugbewegungen pro Jahr)
  2. Zulassung von kleinen Düsenflugzeugen, sogenannten Business-Jets
    (bis < 14 t max. Abfluggewicht)

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12.000 business-Bewegungen sind das Ziel
für 2007

Die auf den Geschäftsreiseverkehr entfallenden Flugbewegungen betragen derzeit 3.500 Starts und Landungen pro Jahr. Sie sollen bis zum Jahre 2007 auf 12.300 steigen. D.h., es sollen dann 5.400 Geschäftsflüge über Instrumentenflug und 6.900 über Sichtflug abgewickelt werden.

Die Verminderung der Schulflugbewegungen ist möglich

Um eine Erhöhung der Gesamtbewegungszahlen zu vermeiden, wird gleichzeitig, in Absprache mit den vor Ort ansässigen Schulflugunternehmen, die Zahl der Platzrunden um etwa 5.000 bis 6.000 jährlich vermindert. Dies soll durch Auslagerung auf andere Flugplätze geschehen.

Das Ziel heißt Optimierung statt Ausbau

Für das Konzept "Geschäftsflughafen" ist kein Ausbau des Flughafens notwendig, da der angestrebte Flugverkehr mit der vorhandenen Infra-struktur abgewickelt werden kann. Deshalb steht dieses Konzept nicht unter dem Motto "Flughafenausbau" sondern "Flughafenoptimierung".

Die zusätzliche Belastung ist gering

In einem Gutachten ist die Schallsituation für den prognostizierten Flugverkehr der Jahre 2004 und 2007 berechnet worden. Die zusätzlichen Immissionen und damit die zusätzlichen Belastungen werden für die betroffene Bevölkerung marginal und kaum wahrnehmbar sein. Essen/Mülheim wird weiterhin auch als business-airport ein relativ kleiner Flughafen bleiben, der aber seine Möglichkeiten optimal nutzt, ohne dass die ökologischen und lärmmässigen Sachzwänge strapaziert werden.

Eine detaillierte Übersicht zum "Konzept Geschäftsflughafen" finden sie unter Zukunftsdiskussion!

 

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